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Daniel-Pöppelmann-Haus

Der malerisch am Stadtgraben gelegene Museumskomplex besteht aus der 1874 bis 1876 errichteten Villa Schönfeld und der 100 Jahre später angebauten Ausstellungshalle.

Den Ausstellungsanbau ließ die Stadt auf Initiative des Kunstvereins nach Plänen des Architekten Dieter Oesterlen errichten. Seit 1976 präsentiert der Kunstverein hier jährlich drei bis vier Kunstausstellungen und mehrere kunsthistorische Vorträge. Das Städtische Museum nutzt den Anbau für historische Ausstellungen.

Die vom Textilunternehmer Heinrich Schönfeld beauftragte Villa hat das Städtische Museum 1941 mit der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung bezogen.

 

 

 

 Der Eingang des Daniel-Pöppelmann-Haus

15.11.2018, 19 Uhr

Philosophier-Lust in der Villa

Nachdenken über Gewalt

 

Der Herforder Publizist Michael Girke lädt im Rahmen der Reihe „Philosophier-Lust in der Villa“ zu einem Abend mit Hannah Arendt ein. Was Menschen anderen Menschen antun, das erschreckt, verstört, macht fassungs- und sprachlos. Wie kommt die Gewalt in die Welt, werden wir böse geboren oder macht uns erst die Gesellschaft zu Übeltätern - und gibt es Gegenmittel?

 

Darüber hat die die große Hannah Arendt (1906 - 1975) intensiv wie kaum sonst jemand nachgedacht. Sie, die im Zentrum des zweiten Abends der Reihe "Philosophier-Lust" in der Villa Schönfeld steht, hat einst die weltbekannte Formel von der "Banalität des Bösen" geprägt. Girke stellt Arendts verblüffend aktuell gebliebene Einblicke zum Bösen im Menschen und in der Politik vor - und lädt das Publikum, wie es guter Brauch im PhilosphierLust-Salon ist, zur Debatte über Arendts Gedanken ein.

 

Das Programm der gesamten Philosophier-Lust-Reihe zum Herunterladen (PDF, 2,6 MB)

 


 

 

 

 

 

Michael Girke

10.11.2018 – 10.02.2019

WILHELM HEINER

 

DAS GRAFISCHE WERK


Die Ausstellung ist eine Retrospektive des Schaffens des Bielefelder Künstlers Wilhelm Heiner (1902–1965), der mit seinem facettenreichen Werk nicht nur in Bielefeld Spuren hinterlassen hat. Parallel hierzu zeigt das P. A. Böckstiegel-Museum in Werther vom 4.11.2018 – 20.1.2019 Werke des Künstlers zu den Themen „Bildhauer. Maler. Zeichner“. Insgesamt sind über 150 Werke in beiden Ausstellungen zu bewundern.

 

Wilhelm Heiner, geboren 1902 in Enger, beginnt seine künstlerische Laufbahn als Bildhauer, zunächst in Bielefeld und Essen, anschließend in München und Berlin. Seine wenigen erhaltenen Skulpturen, aber auch die begleitenden Studien und Zeichnungen zeigen früh ein zentrales Thema seines Schaffens, den menschlichen Körper, mal sinnend oder ruhend, öfters jedoch in der Bewegung, mit Vorliebe tanzend. Im Jahr 1930 vollzieht sich eine Metamorphose: In Südfrankreich wird Wilhelm Heiner zum Maler, er gesteht, „der Farbkreis ist das A und O meiner Gedanken“. Doch ist die Zeit bis 1933 zu kurz, um diese Anfänge zur Reife und zum Erfolg zu führen. Mehr

 

Wilhelm Heiner, Dirigent © Matthias Heiner

Wilhelm Heiner, Dirigent © Matthias Heiner

 

 

Neues vom Schauplatz Museum

Heute: "Im Zeichen Elisabeths"

 

Große Spannung und auch ein wenig Nervosität liegen in der Luft. Stimmungen, die auf ihre Weise von all jenen demnächst im Pöppelmann-Haus (und anderswo in Herford) stattfindenden Ereignissen anlässlich des 400sten Geburtstags der einstigen Fürstäbtissin Elisabeth von der Pfalz künden.

Dass dieses Ereignis sogar internationale Dimensionen hat, belegt unter anderem ein Besuch aus Holland, der am 9. Mai stattfand.

 

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Bautagebuch

Über über die abgeschlossene Sanierung berichten wir  in unserem Bautagebuch.

 

 

 

 Das Eingangsportal der Villa Schoenfeld