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Daniel-Pöppelmann-Haus

Der malerisch am Stadtgraben gelegene Museumskomplex besteht aus der 1874 bis 1876 errichteten Villa Schönfeld und der 100 Jahre später angebauten Ausstellungshalle.

Den Ausstellungsanbau ließ die Stadt auf Initiative des Kunstvereins nach Plänen des Architekten Dieter Oesterlen errichten. Seit 1976 präsentiert der Kunstverein hier jährlich drei bis vier Kunstausstellungen und mehrere kunsthistorische Vorträge. Das Städtische Museum nutzt den Anbau für historische Ausstellungen.

Die vom Textilunternehmer Heinrich Schönfeld beauftragte Villa hat das Städtische Museum 1941 mit der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung bezogen.

 

 

 

 Der Eingang des Daniel-Pöppelmann-Haus

18.04.2019, 19 Uhr

Philosophier-Lust in der Villa

Wir und die Moral

Moral, das war für lange Zeit ein Schimpfwort. Es galt als verstaubt und belastet, stand in Verdacht, ideologisch-religiöse, sprich: absolut verengte Weltbilder zu transportieren. Doch heute, in Zeiten der Vereinnahmung sämtlicher Werte und politischer Begriffe durch weltweite Rechtsbewegungen, zeigt sich: der Verzicht auf moralische Traditionen und Diskussionen ist am Ende fatal, führt vielfach zu Leere, Stagnation und Resignation.

Wie sollen wir es also mit der Moral halten? Beim kommenden Abend der Reihe "Philosohier-Lust" in der Villa Schönfeld versucht der Publizist Michael Girke zu zeigen, welche Kraft in den Werten moralischer Traditionen noch steckt - und was davon wir in der aktuellen Situation unbedingt brauchen.

 

Das Programm der gesamten Philosophier-Lust-Reihe zum Herunterladen (PDF, 2,6 MB)

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Michael Girke

Der Publizist Michael Girke

19.05. 2019 bis 14.07.2019

Briten in Westfalen

Eine Wanderausstellung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Zusammenarbeit mit der Stadt Paderborn, der Universität Paderborn, des Arbeitskreises ostwestfälisch-lippischer Archivare und des Altertumsvereins Westfalen, mit Unterstützung der Britischen Streitkräfte in Deutschland.

 

Befreier, Besatzer, Verbündete, Freunde und was noch? Über siebzig Jahre lebten britische Militärangehörige und Deutsche in Westfalen nebeneinander und miteinander. Die Ausstellung fragt danach, wie Militärfamilien in Westfalen lebten, wo sich Briten und Deutsche begegneten und was sie voneinander dachten. Etwa 200 Menschen – Briten und Deutsche – haben durch Wissen, Erinnerungen, Objekte und Fotos dazu beigetragen, ein facettenreiches Bild der deutsch-britischen Geschichte in Westfalen zu zeichnen. Nicht zuletzt fragt die Ausstellung danach, was von der gemeinsamen Zeit in Westfalen bleibt und welche Erinnerungen und Andenken mit nach Großbritannien gehen. Was ist wichtig und was darf nicht vergessen werden? Mehr

 

Liberators, occupiers, allies, friends and what else? For over seventy years members of the British military and Germans lived next to and with each other in Westphalia. The exhibition looks at how military families lived in Westphalia, where Britons and Germans encountered one another, and what they thought of each other. Some 200 people – Britons and Germans – have helped with their knowledge, memories, objects, and photos in creating a multifaceted picture of Anglo-German history in Westphalia. Not least the exhibition asks what remains of the time shared in Westphalia and which memories and mementos will be taken along to Great Britain. What is important and what needs to be remembered?

 

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Pakat Briten in Westfalen

 

Plakat zur Ausstellung, Gestaltung: Renate Müller-Fromme; Fotografie links: Ellise Wall; rechts: Martin Parr

02.03.2019 – 05.05.2019

Jens Hausmann 2019

 

ET IN ARCADIA EGO


Der 1964 in Meiningen geborene Künstler lebt und arbeitet heute in Berlin. Trouble in Paradise – der Titel von Ernst Lubitschs Filmklassiker passt gut zu den Gemälden von Jens Hausmann: Die Schönheit dieser eleganten, luxuriösen Villen in der Tradition des Bauhauses oder des „International Style“ ist gebrochen durch rätselhafte Geheimnisse.

 

Die Zeit scheint still zu stehen, nichts bewegt sich, die Szene ist menschenleer. Das erinnert an die lichterfüllte Verlassenheit eines Edward Hopper, den suspense eines Alfred Hitchcock. So durchsichtig die Häuser mit ihren Glaswänden sind, so viel verbergen sie doch, und so einladend die offenen Ein- und Durchgänge wirken, so bunkerhaft und abwehrend ist das zugleich. Mehr

 

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Pavillon / November, 130 x 105 cm, Öl / Leinwand 2018 © Jens Hausmann

 

 

Neues vom Schauplatz Museum

Heute: "Im Zeichen Elisabeths"

 

Große Spannung und auch ein wenig Nervosität liegen in der Luft. Stimmungen, die auf ihre Weise von all jenen demnächst im Pöppelmann-Haus (und anderswo in Herford) stattfindenden Ereignissen anlässlich des 400sten Geburtstags der einstigen Fürstäbtissin Elisabeth von der Pfalz künden.

Dass dieses Ereignis sogar internationale Dimensionen hat, belegt unter anderem ein Besuch aus Holland, der am 9. Mai stattfand.

 

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 Das Eingangsportal der Villa Schoenfeld