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Der afghanisch-deutsche Künstler Aatifi in seinem Bielefelder Atelier

Der afghanisch-deutsche Künstler Aatifi in seinem Bielefelder Atelier vor einer abstrakt-skripturalen Malerei aus dem Jahr 2014. Foto: © Wolfgang Holm

 

 

Ohne Titel 1, 140 x 190 cm, Acryl auf Leinwand 2017 © Atelier Aatifi / Repro. Wolfgang Holm

Ohne Titel 1, 140 x 190 cm, Acryl auf Leinwand 2017 © Atelier Aatifi / Repro. Wolfgang Holm

 

 

 


 

 

 


 

27.07. – 27.10.2019

AATIFI – Bielefeld / Kabul

 

ALPHABET DER MALEREI – Malerei und Grafik

 

Mit der großen Einzelausstellung „Alphabet der Malerei“ richtet der Herforder Kunstverein dem afghanisch-deutschen Künstler (*1965 in Kandahar), der seit 1999 in Bielefeld lebt und arbeitet, seine erste institutionelle Einzelausstellung in der Region aus.

Gezeigt werden rund 30 aktuelle und jüngere Arbeiten auf Leinwand und Papier – raumgreifende Malerei, intensiv-leuchtende Tuschezeichnung auf Bütten und Collagen, die mit Farb- und Materialwahl auf die reichen Bodenschätze Afghanistans und die Folgen der Ressourcenausbeutung verweisen. Die Ausstellung soll verschiedenste Lebensformen zum Ausdruck bringen und vermeintliche Distanzen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft verschmelzen.

 

Zu den Bildern von Aatifi

Die Kalligrafie bildet im Werk von Aatifi den Ausgangspunkt eines herausragenden transkulturellen Brückenschlags – seine abstrakt-skripturale Bildsprache weist Verwandtschaft zum Informel auf und ist in einen internationalen Horizont eingebunden. Quelle: „Horizonte der Bild-/Kunstgeschichte“, Athena-Verlag

Aatifi hat aus der klassischen islamischen Schriftkunst, die er bis zur Meisterschaft erlernte, eine eigenständige, abstrakt-skripturale Bildsprache ohne jeden Textbezug entwickelt. In seinen oftmals großformatigen Malereien und Grafiken vereint er einen überzeitlichen Begriff der Form mit zwei bedeutenden Kulturkreisen, mit Kraft und Dynamik, mit Tiefe und Raum.

Abstrahierte Fragmente arabischer Schriftzeichen werden mit Stilmitteln und Techniken moderner westlicher Kunst verknüpft und in einen zeitgenössischen Kontext gesetzt vollkommen ihres herkömmlichen Inhalts enthoben. Seine Bildsprache lebt von reduzierten Formen, expressiver Farbigkeit, Kraft und Dynamik, Tiefe und Raum. Seine Werke sind ohne jeden Textbezug frei interpretierbar und universell verständlich. Für den Künstler stellen sie kulturen- und länderübergreifende Brücken zur Kommunikation zwischen den Menschen dar.

Aatifi arbeitet mit selbstgemischten Pigmenten in Acryl auf Leinwand oder mit verfeinerter Tusche auf Papier. Die breiten, geschwungenen Linien entstehen mit weiterentwickelten Pinseln und Werkzeugen. Der Farbauftrag erfolgt in kalligrafischem Duktus – konzentriert in einem Zug. Mit Materialien und Farbwahl verweist Aatifi auf die reichhaltigen Ressourcen weltweit. So steht die häufig in seinen Werken genutzte Farbe Blau für die hochwertigen Lapislazuli-Vorkommen in Afghanistan und die Verwendung von Metall stellvertretend für weitere Bodenschätze und die Folgen ihrer Ausbeutung. Martina Bauer (freie Journalistin, Bielefeld)

Flyer zur Ausstellung download (PDF, 2,9MB)

 

Der Meisterkalligraf Aatifi wird eine Reihe neuer Arbeiten auf Leinwand und Papier eigens für die Räume des Kunstvereins im Daniel-Pöppelmann-Haus schaffen

 

 

Ausstellungseröffnung

Samstag, 27. 07. 2019, 16.30 Uhr

 

Begrüßung:
Sarah Heitkemper
(Vorsitzende)

 

Wissenschaftliche Einführung:
Janina Strathmeier
(Kunsthistorikerin)

 

Einladung zur Eröffnung download (PDF, 0,2MB)

 

 

Lesung mit Prof. Dr. Peter Heine

Mittwoch, 18. 09. 2019, 18.30 Uhr

Der Islamwissenschaftler Prof. Dr. Peter Heine (*1944 in Warendorf/Westfalen) lehrte in Münster, Berlin, Hamburg, Zürich und Bonn Islamwissenschaft und Ethnologie. Seit 2017 ist er Vorsitzender der “Freunde des Museums für islamische Kunst” Berlin.

“Der köstliche Orient”

Prof. Dr. Peter Heine liest aus seinem Buch “Der köstliche Orient – Eine Geschichte der Esskultur”. Verlag Wagenbach, Berlin 2016


 

 

Führungen durch die Ausstellung

Führungen mit Sonja Ziemann-Heitkemper

 

Veranstaltung für Multiplikatoren
Montag, 29. 07. 2019, 16.30 Uhr

Führungen sonntags
ab 04. 08. 2019 jeweils um 15.00 Uhr
Preis: Eintritt + 1,50€ pro Person

Führungen für Schulklassen nach Anmeldung

Sonderführung nach Vereinbarung (kostenpflichtig)

 

Kontakt/Informationen/Anmeldung
E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Führung mit dem Künstler

Sonntag, 22. 09. 2019, 11.30 Uhr

Aatifi führt durch seine Ausstellung

 

 

13. Herforder Kulturnacht

Samstag, 28. 09. 2019, 18-23 Uhr

Der Künstler ist anwesend

 

Weiter Informationen: www.herforder-kunstverein.de


 


 

 


 

 



 


 

     

 

 

 

 

 

Briten in Paderborn Bild 1

Die Wanderausstellung setzt mit der Ankunft britischer Besatzungstruppen in Westfalen am Ende des Zweiten Weltkriegs ein und spannt von dort den Bogen bis in die Gegenwart. Foto: LWL/Kutscher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Briten in Paderborn Bild 2

In dieser Vitrine wird die besondere Beziehungsgeschichte zwischen Deutschen und Briten aufgegriffen, die sich beim Sport begegneten. Foto: LWL/Kutscher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Briten in Paderborn Bild 3

Medienstationen bieten den Besuchern einen Zugang über englisch- und deutschsprachige Interviews mit Zeitzeugen. Foto: LWL/Kutscher


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Briten in Paderborn Bild4

Beim Gang durch die Ausstellung fallen die gestapelten Paletten ins Auge. Wie die als Umzugskisten gestalteten Vitrinen, stehen die Paletten symbolisch für die regelmäßigen Versetzungen britischer Militärangehöriger. Foto: LWL/Kutscher

 

19.05. 2019 bis 14.07.2019

Briten in Westfalen

 

„Briten in Westfalen“ Eine Wanderausstellung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Zusammenarbeit mit der Stadt Paderborn, der Universität Paderborn, des Arbeitskreises ostwestfälisch-lippischer Archivare und des Altertumsvereins Westfalen, mit Unterstützung der Britischen Streitkräfte in Deutschland.

 

Die Wanderausstellung wird durch Leihgaben aus Herford sowie durch Exponate aus der Sammlung des Städtischen Museums Herford erweitert.

 

Vor über 70 Jahren kamen britische Militärangehörige als Sieger, Befreier und Besatzer nach Westfalen. Im Laufe der Jahrzehnte änderte sich das Verhältnis zwischen Briten und Deutschen. Der laufende Abzug des britischen Militärs aus Deutschland ist Anlass für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), mit der Wanderausstellung „Briten in Westfalen“ an acht Orten in Westfalen-Lippe zu zeigen, wie aus ehemaligen Kriegsgegnern Verbündete wurden. In einer Kooperation haben die Stadt Paderborn, das LWL-Museumsamt für Westfalen und der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens die Schau erarbeitet, die Kuratorin Dr. Bettina Blum realisiert hat.

 

„Die Ausstellung schließt eine Lücke bei einem Thema, das für ganz Westfalen von großer Bedeutung ist und uns alle irgendwie betrifft. Dieses spannende Projekt, seine vielen Akteure mit ihrem tollen Engagement sollten beispielgebend sein“, erklärt LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Die Erstpräsentation war bis Februar 2018 im Stadtmuseum Paderborn. Nun geht die Ausstellung auf Wanderschaft und wird bis im September 2019 an acht verschiedenen Standorten in Westfalen-Lippe zu sehen sein.

„Die Ausstellung verbindet in idealer Weise Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“, sagt Dr. Ulrike Gilhaus, Leiterin des LWL-Museumsamtes für Westfalen. „Dabei spannt sie den Bogen vom Politischen bis in den privaten Bereich. Wie begegneten sich Sieger und Besiegte? Was dachten Briten und Deutsche über ihre neuen Nachbarn? Wie gestaltete sich das Zusammenleben, beispielsweise in Vereinen und beim Sport? Wie kam es zu persönlichen Freundschaften und manchmal zu Eheschließungen? Und welche Rolle spielte dabei der Umstand, dass die britischen Militärangehörigen wegen Versetzungen oft nur kurz an einem Standort lebten?“

 

Wegen der häufigen Standortwechsel britischer Militärangehöriger sind Umzugskisten ein zentrales Gestaltungsmittel der Ausstellung. In ihnen werden zahlreiche Exponate gezeigt und erläutert. Sie verweisen darauf, dass die Zeit häufig knapp bemessen war, um nähere Beziehungen aufzubauen.

 

Von Besatzern zu Verbündeten

Die Briten kamen 1945, nach dem Zweiten Weltkrieg, als Besatzungsmacht auch nach Westfalen. Die Militärangehörigen sollten zu den besiegten Deutschen zunächst Distanz halten, was sich in der Praxis jedoch nicht aufrecht erhalten ließ. Um die Durchsetzung der eigenen Besatzungspolitik zu sichern, wurden Angehörige der alten nationalsozialistischen Elite aus ihren Ämtern entfernt und zum Teil interniert. Mit Hilfe eines Fragebogens wurden vor allem Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst „entnazifiziert“. Den Briten war darüber hinaus an einer Demokratisierung der deutschen Gesellschaft gelegen, wofür sie wichtige Impulse beispielsweise in der Kultur- und Sportpolitik setzten.

 

So veränderte sich allmählich das Verhältnis zwischen Briten und Deutschen. War ihr Umgang zunächst streng hierarchisch zwischen Siegern und Besiegten geregelt, so wurde ihr Verhältnis zunehmend von Kooperation auf Augenhöhe geprägt. Britische Militärangehörige, die mit ihren Familien einige Zeit in verschiedenen westfälischen Städten lebten, begannen sich für ihre neue 'Heimat auf Zeit' auch touristisch zu interessieren. Umgekehrt wurde es deutschen Jungendlichen ab den 1950er Jahren ermöglicht, im Rahmen von Austauschprogrammen neue Erfahrungen in britischen Gastfamilien zu sammeln. Nahe Begegnungen zwischen Briten und Deutschen führten in manchen Fällen auch zu Liebesbeziehungen. Eheschließung zwischen Deutschen und britischen Militärs waren in der Besatzungszeit der späten 1940er Jahre zwar erlaubt, im britischen Militär aber noch nicht gern gesehen.

 

Als roter Faden zieht sich durch die Wanderausstellung die Frage nach der besonderen Beziehungsgeschichte zwischen Deutschen und Briten, die sich in verschiedenen Zusammenhängen begegneten, zum Beispiel beim Sport.

 

Trotzdem blieb das Verhältnis von Briten und Deutschen auch von Distanz geprägt. Neben den vielen Standortwechseln lag das auch an der besonderen Funktionsweise des Militärs und in dessen Sicherheitsbedürfnissen. „Die Ausstellung nimmt auch diese Aspekte in den Blick“, erklärt Dr. Hauke-Hendrik Kutscher, der die Wanderausstellung beim LWL-Museumsamt betreut. „Das britische Militär bildete an den jeweiligen Standorten eine besondere Infrastruktur aus. Dort konnte man in der eigenen kleinen Welt unter sich bleiben, wenn man wollte. Oft haben die deutschen Nachbarn die britischen Siedlungen als eine fremde Welt wahrgenommen. In vielen Städten nannte man sie deshalb ‚Klein London‘.“

 

Nachdem die Briten angekündigt haben, ihr Militär vollständig aus Deutschland abzuziehen, stellt sich vielerorts das Problem, was mit den freiwerdenden Immobilien und Flächen geschehen soll. Mit der Frage danach, was von der britischen Militärpräsenz in Westfalen bleibt, wendet sich die Ausstellung der unmittelbaren Gegenwart zu und spannt so einen zeitlichen Bogen vom Beginn der Besatzung bis zum nahenden Abschied der britischen Truppen.

 

Die Ausstellung und ein ihr zugrunde liegendes Forschungsprojekt zu den Briten in Westfalen 1945 bis 2017 wurde in Kooperation und im Dialog mit Briten und Deutschen realisiert. Rund 200 Personen steuerten ihre Erfahrungen und Erinnerungen bei. „Als Zeitzeugen bringen sie eine unverzichtbare Perspektive ein. Den Besuchern bietet die Ausstellung Anknüpfungspunkte für eigene Erfahrungen mit Begegnungen zwischen Briten und Deutschen an, zum Beispiel als kurze Filmbeispiele und Tondokumente“, so Kutscher.

Die Ausstellung wird durch einen reich bebilderten wissenschaftlichen Begleitband ergänzt, der einzelne Aspekte aufgreift und vertiefend behandelt.

Flyer zur Austellung (PDF, 350 kb)


 



 


 

     

Hausmann1

Pavillon / November, 130 x 105 cm, Öl / Leinwand 2018

© Jens Hausmann

 

 

Hausmann2

Babel / Fragment Nr. 26, 60 x 40 cm, Öl / Leinwand 2018

© Jens Hausmann

 

 

 


 

 

 


 

02.03. – 05.05.2019

JENS HAUSMANN 2019

 

ET IN ARCADIA EGO

 

Der 1964 in Meiningen geborene Künstler lebt und arbeitet heute in Berlin. Trouble in Paradise – der Titel von Ernst Lubitschs Filmklassiker passt gut zu den Gemälden von Jens Hausmann: Die Schönheit dieser eleganten, luxuriösen Villen in der Tradition des Bauhauses oder des „International Style“ ist gebrochen durch rätselhafte Geheimnisse.

 

Jens Hausmann und sein Werk

Die Zeit scheint still zu stehen, nichts bewegt sich, die Szene ist menschenleer. Das erinnert an die lichterfüllte Verlassenheit eines Edward Hopper, den suspense eines Alfred Hitchcock. So durchsichtig die Häuser mit ihren Glaswänden sind, so viel verbergen sie doch, und so einladend die offenen Ein- und Durchgänge wirken, so bunkerhaft und abwehrend ist das zugleich.

 

Die Villen in der Nachfolge eines Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier oder Richard Neutra sind Archetypen der Moderne, versehen mit ihren Pathosformeln: Flugdächer, Panoramafester und weite Terrassen mit Pools als Sinnbild vereinnahmter Natur; Glaswände alternieren mit geschlossenen, blockhaften Mauern. Es ist die Idee des Hauses als abstrakte Skulptur. Das Artifizielle der Situation wird betont durch Kunstwerke, die Hausmann gelegentlich einfügt. Hier wohnt der moderne, der „neue“ Mensch; die alte Welt, die er überwunden hat, ist auf einigen Bildern schemenhaft im Hintergrund zu erkennen.

 

Dem Formelhaften der Architektur setzt Hausmann seine Arbeitsweise entgegen. Zunächst überarbeitet er die in Magazinen oder dem Internet gefundenen – oder auch selbst fotografierten – Images am Computer, dann zeichnet oder aquarelliert er die Motive, um sich von der Foto-Ästhetik zu lösen, und überträgt sie freihändig auf die Leinwand. Der Pinselstrich beim Aufstreichen der Ölfarbe, oft in mehreren Schichten, gibt dem Bild sein Vibrato, lässt es atmen.

 

Manche Motive stammen aus Brasilien, wo Jens Hausmann sich häufiger aufhält; dort erlebt er den Anspruch der Moderne auf Totalität in zugespitzter Weise. Er beobachtet, wie die demokratische Grundidee der modernen Architektur der Demonstration von Macht, Reichtum und Luxus gewichen ist. Ein Zeichen dafür ist die Materialsichtigkeit des béton brut (Le Corbusier). Das wilde Wuchern der tropischen Pflanzen steht gegen das Bestreben des Menschen, die Welt einem bestimmten Konzept zu unterwerfen. Der alte Kampf Mensch vs. Natur findet hier ein neues Sinnbild.

 

Details wie tote Bäume oder Schutt von Abriss und Verwitterung, vor allem aber die Dämmerung, das Zwielicht deuten an, dass dieses Arkadien bedroht ist. Et in Arcadia ego, das Bildmotiv des Barock, das den Tod selbst in der romantischsten Paradies-Landschaft ansiedelt, erhält hier in eine zeitgenössische Form. Hausmanns Veduten sind, trotz oder gerade wegen der perfekt konstruierten Schönheit der Villen, zugleich Allegorien des Memento mori, der Vanitas – die Spiegel-Effekte der ausgedehnten Glas- und Wasserflächen unterstützen diesen Gedanken.
So sind die Architektur-Bilder von Jens Hausmann Reflexionen über Schönheit und Verfall, hoffnungsvolle Utopie und banale Realität, Fortschrittsgläubigkeit und skeptische Melancholie. www.busche-kunst.com

 

 


 

Flyer zur Ausstellung download (PDF, 1,4MB)

 

 

Ausstellungseröffnung

Samstag, 2. 3. 2019, 16.30 Uhr

 

Begrüßung:
Sarah Heitkemper
(Vorsitzende)

 

Wissenschaftliche Einführung:
Robert Dämmig
(Galerie Alte Schule Ahrenshoop)

 

Musikalische Begleitung am Klavier:
Christine Markwart und Manuel Gottowik
(Friedrichs-Gymnasium Herford)

 

Musikalische Umrahmung:
Christine Markwarth – Klavier
(Friedrichs-Gymnasium Herford)

 

Einladung zur Eröffnung download (PDF, 1MB)

 

Lesung mit Musik

Donnerstag, 28. 3. 2019, 18.30 Uhr

„Alles lebt – nichts geht verloren“
Texte über Leben und Tod

ausgewählt und gelesen von de Berliner Autoren
Antje und Martin Schneider

am Klavier begleitet und kommentiert von der Berliner Pianistin
Angela Maria Stoll

 

 

Führungen durch die Ausstellung

Führungen mit Sonja Ziemann-Heitkemper

 

Veranstaltung für Multiplikatoren
Montag, 4. 3. 2019, 16.30 Uhr

Führungen sonntags
ab 10. 3. 2019 jeweils um 15.00 Uhr
Preis: Eintritt + 1,50€ pro Person

Führungen für Schulklassen nach Anmeldung

Sonderführung nach Vereinbarung (kostenpflichtig)


 

Kontakt/Informationen/Anmeldung
E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Führung mit Musik

Sonntag, 14.4.2019, 15.00 Uhr

Unsere Kunstpädagogin Sonja Ziemann-Heitkemper führt durch die Ausstellung und wird dabei musikalisch unterstützt von Christine Markwart und Manuel Gottowik am Klavier
(Friedrichs-Gymnasium Herford)


 



 

 



 


 

     

Wilhelm Heiner, Antoine © Matthias Heiner

Wilhelm Heiner, Antoine © Matthias Heiner

 

 

Wilhelm Heiner, Dirigent © Matthias Heiner

Wilhelm Heiner, Antoine © Matthias Heiner

 

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Museum Peter August Böckstiegel in Werther. Gezeigt wird in Herford das grafisches Werk des Künstlers. Zeitgleich zeigt das Museum in Werther vom 4.11.2018–20.1.2019 den Künstler als Bildhauer, Maler und Zeichner.

 

 

 


 

 

 


 

10.11.2018 – 10.02.2019

WILHELM HEINER

 

DAS GRAFISCHE WERK

 

Die Ausstellung ist eine Retrospektive des Schaffens des Bielefelder Künstlers Wilhelm Heiner (1902–1965), der mit seinem facettenreichen Werk nicht nur in Bielefeld Spuren hinterlassen hat. Parallel hierzu zeigt das P. A. Böckstiegel-Museum in Werther vom 4.11.2018 – 20.1.2019 Werke des Künstlers zu den Themen „Bildhauer. Maler. Zeichner“. Insgesamt sind über 150 Werke in beiden Ausstellungen zu bewundern

 

Wilhelm Heiner und sein Werk

Wilhelm Heiner, geboren 1902 in Enger, beginnt seine künstlerische Laufbahn als Bildhauer, zunächst in Bielefeld und Essen, anschließend in München und Berlin. Seine wenigen erhaltenen Skulpturen, aber auch die begleitenden Studien und Zeichnungen zeigen früh ein zentrales Thema seines Schaffens, den menschlichen Körper, mal sinnend oder ruhend, öfters jedoch in der Bewegung, mit Vorliebe tanzend. Im Jahr 1930 vollzieht sich eine Metamorphose: In Südfrankreich wird Wilhelm Heiner zum Maler, er gesteht, „der Farbkreis ist das A und O meiner Gedanken“. Doch ist die Zeit bis 1933 zu kurz, um diese Anfänge zur Reife und zum Erfolg zu führen.

 

Der Beginn der NS-Diktatur bedeutet auch für den Künstler eine dramatische Zäsur, er zieht sich ins Familienleben zurück und wird seinen Lebensunterhalt vor allem mit Aufträgen als Werbe- und Gebrauchsgraphiker bestreiten. Nach von Entbehrung und Not, von Zerstörung, Gewalt und Tod gekennzeichneten Jahren etabliert sich in den Nachkriegsjahren ein Zirkel von Künstlern um Wilhelm Heiner, der sich voller Elan um eine Fortsetzung des Kulturlebens vor 1933 bemüht. Keinen radikalen Neubeginn, aber den Anschluss an sein früheres Schaffen sucht auch Heiner. Während sich ab den späten 1940er-Jahren die Abstraktion zu einer künstlerischen Weltsprache entwickelt, hält er wie viele Künstler seiner Generation an Figuration und Gegenständlichkeit fest. Zirkus, Tanz und Theater, sowie als Grundton die Musik, bestimmen seine Bilder, immer wieder inspiriert von den Erinnerungen an die Zeit in Südfrankreich.

 

Neben Bildnissen von Freunden und der eigenen Familie entstehen ab 1945 in großer Zahl und fast obsessiver Hingabe an das Motiv die berühmt gewordenen Porträts von Dirigenten und Musikern. In den 1950er-Jahren beschäftigen Heiner zunehmend religiöse und biblische Motive, in dieser Zeit entstehen auch aufwendige Mosaike und Glasfenster für Kirchen und private Auftraggeber. Am Bielefelder Kulturleben der folgenden zwei Jahrzehnte nimmt der Künstler entscheidenden Anteil, er unterrichtet ab den frühen 1950er-Jahren an der Werkkunstschule. Dort fördert er als Lehrer, zunächst in der Zeichenklasse, dann verantwortlich für die Grundlehre, engagiert eine neue Generation von Künstlern.

 

Als Gestalter von Bühnenbildern für Oper und Schauspiel bringt er Musik- und Kunstleben zu einer fruchtbaren Einheit. Und mit bedeutenden Werken für den öffentlichen Raum, Porträtaufträgen für die Stadt und ihre kunstsinnigen Familien, wirkt er in die Stadtgesellschaft hinein. Für all das wird ihm 1957 der erste Kulturpreis der Stadt Bielefeld verliehen. Freunde, Schüler und seine Familie berichten von einem so charismatischen wie sensiblen Künstler, der für seine Kunst nach den Worten seines Sohnes Matthias „doppelt gelebt“ habe.
David Riedel, Künstlerischer Leiter Museum Peter August Böckstiegel Werther

 

 

Exklusiver Katalog zur Ausstellung

Zur gemeinsamen Ausstellung im Herforder Kunstverein und dem Museum Peter August Böckstiegel in Werther erscheint ein Katalog mit den Werken des Künstlers, der neben vielen Abbildungen aus allen Schaffensperioden Beiträge namhafter Kunsthistoriker zu Leben und Werk Wilhelm Heiners enthält. Der 300 Seiten umfassende Katalog wird in den beiden Museen erhältlich sein.

 

Flyer zur Ausstellung download (PDF, 1,3MB)

 

 

Ausstellungseröffnung

Samstag, 10.11.2018, 16.30 Uhr

 

Begrüßung:
Sarah Heitkemper
(Vorsitzende)

 

Grußwort:
Tim Kähler
(Bürgermeister)

 

Einführung:
Dr. Gudrun Pamme-Vogelsang
(Kunsthistorikerin und Galeristin in Köln)

 

Musikalische Umrahmung:
Christine Markwarth – Klavier
(Friedrichs-Gymnasium Herford)

 

Einladung zur Eröffnung download (PDF, 1MB)


 

 

Führungen durch die Ausstellung

Führungen mit Sonja Ziemann-Heitkemper

 

Veranstaltung für Multiplikatoren
Montag, 12.11.2018, 16.30 Uhr

 

Führungen sonntags
ab 18.11.2018 jeweils um 15.00 Uhr
Preis: Eintritt + 1,50€ pro Person

 

Führungen für Schulklassen nach Anmeldung

 

Sonderführung nach Vereinbarung (kostenpflichtig)

 

Kontakt/Informationen/Anmeldung
E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Führung mit Matthias Heiner

Sonntag, 9.12.2018, 11.00 Uhr

Matthias Heiner, der Sohn des Künstlers, führt 11.00 Uhr durch die Ausstellung in Herford und anschließend 13.30 durch die parallele Ausstellung von Wilhelm Heiner im Museum Peter August Böckstiegel in Werther.

 

Führung mit Musik

Sonntag, 6.1.2019, 15.00 Uhr

Unsere Kunstpädagogin Sonja Ziemann-Heitkemper führt durch die Ausstellung und wir dabei musikalisch unterstützt von

Christine Markwart am Klavier (Friedrichs-Gymnasium Herford)

 

Vortrag David Riedel 

Donnerstag, 10.1.2019, 18.30 Uhr

David Riedel
(künstlerischer Leiter Museum Peter August Böckstiegel in Werther)

Peter August Böckstiegel – Künstler und Sammler


 

 



 


 

     

Beijing III, 2012 Leuchtkasten © Christian Höhn

Beijing III, 2012 Leuchtkasten

© Christian Höhn

 

 

Grand Central Terminal, New York 2014 Leuchtkasten © Christian Höhn

Grand Central Terminal, New York 2014 Leuchtkasten

© Christian Höhn

 

 

 


 

 

 


 

04.08.2018 – 04.11.2018

Christian Höhn 2018

 

MEGACITY und ONE STATION

Großformatige Fotoarbeiten 2006 – 2018

 

Eine Ausstellung des in Nürnberg lebenden Fotokünstlers mit seinen monumentalen Stadtansichten aus aller Welt. Seit über zehn Jahren beschäftigt sich Christian Höhn mit dem Phänomen der Megacity.

 

MEGACITY

Seine zumeist von erhöhtem Standort fotografierten Großstadtkulissen lösen vielfältige Assoziationen aus, vermitteln Monumentalität und nicht selten Gefühle wie Anonymität und Entfremdung. Die großformatigen Arbeiten zeigen auf eindrucksvolle Weise die Vielfalt und zugleich eine gewisse Uniformität der internationalen Urbanisierung. Gezielte Farbnuancierungen und Blickwinkel übersteigern jene klare Stadtästhetik, die Schein, Stil und Design zur zentralen Maxime erhebt, der man sich letztlich aber auch nicht entziehen kann. Christian Höhn greift diese Zielrichtung in seinen Arbeiten auf und unterstreicht seine Sichtweise durch die Mittel der modernen Fotografie. Dennoch handelt es sich um authentische Abbilder, die durch die Präsentation hinter Acrylglas/Diasec oder im Leuchtkasten eine noch stärkere Brillanz entwickeln.

Die völlig menschenleeren Bilder drücken mehr aus, als man auf den ersten Blick erkennt. Der Betrachter zieht unwillkürlich Rückschlüsse auf die Bewohner, deren Umfeld, Befindlichkeiten, Bedürfnisse, Ansprüche, aber auch Ängste. So werden – obwohl unsichtbar – der Mensch sowie die Frage nach seiner Lebensideologie zum eigentlichen Thema. Die Serie Megacities umfasst inzwischen mehr als 50 Arbeiten und wird national und international in öffentlichen Häusern und Galerien gezeigt.

Dr. Barbara Rök / Germanisches Nationalmuseum – 2016

 

ONE STATION

Schriftsteller verschiedener Epochen und Kulturkreise entdeckten Bahnhöfe als dramatische Bühnen für ihre literarische Fiktion. Christian Höhn konnte sich mit Unterstützung der Deutschen Bahn Stiftung auf die Reise begeben, um diese Schauplätze der Weltliteratur zu besuchen. Mit großformatigen Fotografien überschreitet er die Grenze zwischen Realität und Poesie, schafft surreale Abbilder der Bahnhofsgebäude und lässt den Betrachter teilhaben an seiner Suche nach den großen Emotionen der Literatur.

Janina-Viktoria Hoffmann / Deutsche Bahn Museum – 2016

 

Flyer zur Ausstellung download

 

 

Ausstellungseröffnung

Samstag, 04.08.2018, 16.30 Uhr

 

Der Künstler ist anwesend

 

Begrüßung:
Sarah Heitkemper
(Vorsitzende)

 

Einführung:
Prof. Dr. Christoph Schaden
(Fakultät Design der TH Nürnberg)

 

Musikalische Umrahmung:
Alexander Bitner – Klavier
(Königin Mathilde Gymnasium Herford)

Einladung zur Vernissage →download

 

 

Führungen durch die Ausstellung

Führungen mit Sonja Ziemann-Heitkemper

Veranstaltung für Multiplikatoren
Montag, 06.08.2018, 16.30 Uhr

Führungen sonntags
ab 12.08.2018 jeweils um 15.00 Uhr
Preis: Eintritt + 1,50€ pro Person

Führungen für Schulklassen nach Anmeldung

Sonderführung nach Vereinbarung (kostenpflichtig)


 

 



 


 

     

Klug und Flammend

 

 

 


 

 

 


 

26. 05. – 22.07. 2018

„Klug und flammend“

Die Ausstellung »Klug und flammend« beleuchtet das Leben der Elisabeth von der Pfalz (1618 – 1680) – und rückt dabei ihre Gedankenwelt in den Fokus. Sie war Äbtissin von Herford und eine herausragend kluge Frau des 17. Jahrhunderts, unterhielt Kontakte mit den führenden Denkern ihrer Zeit; darunter Descartes – der große Franzose und Erneuerer der Philosophie – und Leibniz, der die Welt der Zahlen auf den Kopf stellte.
Man begegnete sich jedoch selten persönlich, korrespondierte vielmehr. Wie und mit wem zusammen konnte Elisabeth im Zeitalter der Gänsekiele und Postkutschen Entfernungen, Grenzen, Glaubensgräben überwinden und ein verblüffend modernes europaweites Netzwerk knüpfen? Darauf geben Exponate aus Museen in Franeker (NL), Cloppenburg, Paderborn sowie aus der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek Hannover und dem Städtischen Museum Herfords Antworten.

Ein Mediaguide begleitet die Besucher durch die Präsentation und bringt zahlreiche alte Briefe zum Klingen. Sichtbar wird etwa, dass Descartes’ Denken durch den Austausch mit Elisabeth von der Pfalz gewonnen hat, vielleicht gar ein anderes geworden ist. Dazu erschließt sich den Besuchern die Lebenswelt der Fürstäbtissin, die der – internationalen – Philosophiewelt als Elisabeth von Böhmen bekannt ist.

 

Die Einladung mit weiteren Informationen zur Ausstellung können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Das Programm für das ganze Elisabeth-Jahr finden Sie hier als PDF.

 

 

Führungen durch die Ausstellung

vom 3. Juni bis zum 15. Juli: Sonntags jeweils um 15 Uhr 

am 22. Juli im Rahmen des Orgelsommers um 16:30 Uhr


Führungen für Schulklassen und andere Gruppen durch die Dauerausstellung und die Sonderausstellung:

 

Buchungen unter 05221/189-689, 0160 977 329 64 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 



 


 

     

Ren Rong © Beba Ilic – Bildung-Kultur.org

Ren Rong © Beba Ilic – Bildung-Kultur.org

 

 

 

 

 

Ren Rong, Verantwortung Zukunft © Mache Stiftung

Ren Rong, Verantwortung Zukunft © Mache Stiftung

 

 

 

 

Ren Rong, Genesis © Mache Stiftung

 Ren Rong, Genesis © Mache Stiftung

 

25.11.2017 – 25.02.2018

 

REN RONG – Pflanzenmenschen

Ein Dialog mit der Sprache der Kunst

Eine Ausstellung des in Bonn und Peking lebenden Künstlers der Postmoderne in Kooperation mit der Stiftung Bildung und Kultur Witten.

Ren Rongs (* 1960 in Nanjing) Markenzeichen sind die fröhlichen Pflanzenmenschen. Diese phantastischen Hoffnungspflanzen winden sich stetig durch Ren Rongs buntes und abwechslungsreiches Werk: Als polierte Edelstahlskulpturen oder rostige Eisenfiguren, als geschnittene Geister zwischen Architektur und Landschaften sowie als Elemente üppiger Pflanzenwelten sind sie ebenso präsent wie als Muster in Kleidung und Landschaften sozialistischer Propagandabilder.

 

Exklusive Edition in limitierter Auflage

Zur Ausstellung im Herforder Kunstverein erscheint in Kooperation mit der Stiftung für Bildung und Kultur e.V. Witten eine einmalige Kunstedition mit dem Titel „Verantwortung – Zukunft –  Pflanzenmenschen“. Die Kunstwerke sind vom Künstler nummeriert und signiert.

Außerdem erscheint ein umfangreicher Katalog zur Ausstellung.

 

Ren Rong – Pflanzenmenschen

Die Herforder Ausstellung „Pflanzenmenschen“ präsentiert Arbeiten des Künstlers Ren Rong – der sowohl in Bonn als auch in Peking lebt und arbeitet – und zu den international anerkanntesten Künstlern der zeitgenössischen Kunst gehört.

Der Künstler hat nach seinem akademischen Studium an den Kunsthochschulen in Nanjing, Münster und Düsseldorf schon Anfang der 90er Jahre als Leitmotiv den „Pflanzenmenschen“ entwickelt. Mit dieser Kunstfigur verbindet die Ausstellung einen facettenreichen Querschnitt seines Œuvres mit verschiedenen Schwerpunkten, Techniken und Themen. Unter den Kunstwerken befinden sich aquarellierte Papierschnitte, Collagen, Ölarbeiten, Wachsobjekte, Holzreliefs und Stahlskulpturen aus den verschiedenen Schaffensperioden bis hin zu den neuesten Aquarell-, Frottagearbeiten und Prägedrucken des Künstlers.

 

Seine geistreichen Bilderfindungen vereinen gerne Menschliches und Vegetabiles zu Kreatürlichem, sie sprechen vom Prinzip des Lebens. Unterschiedliche Hintergründe mit Malerei, Fotografien, Dokumenten sowie mit biografischen, topografischen oder zeitgeschichtlichen Zusammenhängen gehören oft zu seiner unverwechselbaren aktuellen Ausdrucksform. Er gilt als ein Meister phantasievoller Formen und seine Werke befinden sich in zahlreichen Museen, Galerien, öffentlichen und privaten Sammlungen – vor allem in China und Deutschland, Canada, Schweiz, Frankreich, Spanien und den USA. Da der Künstler zwischen den Kulturen Chinas und Europas wandelt, verschmelzen sich in seinem Schaffen immer wieder die unterschiedlichen Elemente der westeuropäischen Moderne und der traditionellen chinesischen Kunst.

 

In dem vielschichtigen Œuvre des Künstlers erinnert sein sehr persönliches künstlerisches Vokabular in den Arbeiten auch an die erzählerischen Motive eines Keith Haring oder an die Papierschnittarbeiten von Henri Matisse, die ebenfalls figurative künstlerische Ornamente eingesetzt haben.

 

Ren Rong – Metallstelen

Die Werke von Ren Rong – und hier in der Herforder Ausstellung insbesondere diese Gruppe von  Stahlskulpturen – schaffen gedankliche und philosophische Brücken zwischen verschiedenen „Welten“ und bilden einen kommunikativen Dialog mit der Sprache der Kunst unserer Zeit.

Diesen Dialog kann man in diesen Eisenstelen in ästhetischer vielschichtiger Form gut erkennen. Ren Rong hat mit Blick auf diese Kunstwerke den Begriff der „Genesis“ verwendet. Das Wort „Genesis“ bezeichnet altgriechisch die Schöpfung, die Entstehung und die Geburt und lenkt in den Schöpfungsgedanken des Buches Genesis (1. Mose) auch den biblischen Blick auf die Entstehung von Himmel und Erde, der Erschaffung von Natur und den Pflanzen, den Beginn des Lebens bis hin zum Ursprung des Menschseins.

Dabei ist das Schöpfungsthema „Genesis“ im künstlerischen Schaffen von Ren Rong zentral und auf poetische Weise verankert. Der Künstler sieht sich auch selber als Schöpfer seiner Werke und die Entstehung dieser als Genese. Dabei ist die Genesis des Kunstwerkes ein Gleichnis der Schöpfung. Sie ist nicht die Schöpfung selbst. Denn für die Genesis von Ren Rongs Stahlskulpturen gilt auch der Gedanke von Paul Klee, dass die Wandlung und Bewegung „allem Werden zugrunde“ liegt. Der Künstler setzt mit seinen Eisenstelen Zeichen der gesellschaftlichen Verantwortung.


 

 

Führungen

Kostenlose Führungen mit Sonja Ziemann-Heitkemper

Veranstaltung für Multiplikatoren
Montag, 27.11.2017, 16.30 Uhr

Führungen sonntags
ab 03.12.2017 jeweils um 15.00 Uhr

Führungen samstags
am 13.1. und 24.2.1018 jeweils um 15.00 Uhr

Führungen für Schulklassen nach Anmeldung

Sonderführung nach Vereinbarung (kostenpflichtig)


Begleitprogramm

Scherenschnitt-Workshop für Kinder mit Sonja Ziemann-Heitkemper

Samstag, 16.12.2017 und Samstag, 10.2.2018 jeweils 15.00 Uhr

Der Workshop ist für Kinder ab 3 Jahren in Begleitung mit einem Erwachsenen.
Das erforderliche Material wird gestellt.

Leitung: Kunst-AG „KuMu“ des Friedrichs-Gymnasiums Herford

Kosten: 9 € pro Kind (Eintritt inbegriffen)
Anmeldung per Email erforderlich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Reiseberichte zu Kultur und Landschaft von Friedbert Kretschmer

China – Seidenstraße
Donnerstag, 25.1.2018, 18.30 Uhr

China – Tibet
Donnerstag, 8.2.2018, 18.30 Uhr

 

Finissage mit Workshop

Sonntag, 25.2.2018 um 15.00 Uhr

Zur Finissage leitet der Künstler Ren Rong ein Workshop. Details werden später noch bekannt gegeben.

Der Künstler ist anwesend


 

 

www.herforder-kunstverein.de

 

     

Gunther Grabe im Atelier Gunther Grabe im Atelier

 

 

 

Bild von Gunther Grabe

 

 

 

Bild von Gunther Grabe


 

11.3.2018 – 13.5.2018

 

GUNTHER GRABE – »heiter bis bedeckt«

Malerei und Grafik

Eine Ausstellung des in Bielefeld lebenden Künstlers Gunther Grabe. Er liebt die Natur und es ist seine Passion, die persönlichen Erlebnisse mit und in der Natur mit den Mitteln der Malerei zugänglich zu machen..

 

Gunther Grabe liebt die Natur – aber vielleicht würde er lieber sagen „das Draußen“. Es klingt weniger pompös, weniger ambitiös, unaufgeregter, lässiger sogar. Und damit kommen wir vielleicht auch seinen Bildern näher, die häufig Ausschnitte aus der Natur zeigen, die inspiriert sind von Wanderungen, von Fahrrad- oder Autotouren.

 

Und – er liebt auch die Menschen, die Wanderer und Flaneure, die Schauenden und die durch die Apparatur der Kamera Schauenden. So gegenwärtig, alltagsbezogen und vom anscheinend Nebensächlichen angezogen Grabes Landschaften auch seien mögen, sieht er sich doch auch als Teil einer Kette von künstlerischen Wahrnehmungen der Landschaft. Und vielleicht ist auch der Wanderer – heute als Rucksacktourist und physiognomisch dem Künstler durchaus unähnlich – ein Stellvertreter des Künstlers, als Schauender, Beobachtender, den Standort und die Perspektive Wechselnder, als Teil einer anderen Welt.

 

Der Maler und die leere weiße Leinwand: Diese Urszene der bildenden Kunst vermeidet Gunther Grabe in seiner Serie der „Bildwechsel“ bewusst. Vielmehr nimmt er in seinen Bildern einen Dialog auf, einen Dialog mit der Kunstgeschichte – aber auch mit der Plakatgestaltung. Denn der Künstler übermalt Plakate von Ausstellungen, so zu „Meister des Licht – mit Joaquin Sorolla am Meer“. Doch statt lichtdurchfluteter Küstenlandschaft im Stil des französischen Impressionismus, für den der spanische Maler berühmt wurde, sehen wir hier eine Frau, mit ihrem Mobiltelefon fotografierend. Eine Entzauberung. Eine Heranführung aber auch einer Malerei des späten 19. Jahrhunderts hin in die Gegenwart mit ihrer Allgegenwart des „zweiten Blicks“. Aber ist hier wirklich eine Kritik am Handyismus gemeint? Nutzt die Frau ihr Handy nicht wie einen modernen Zeichenstift, wie ein Tagebuch, in das man heute eben nicht schreibt, sondern es in Bildern führt? Ist ihre Hingabe an die Landschaft, an das Meer, wirklich anders, oberflächlicher vielleicht, als die Maler früherer Jahrhunderte? Können wir das beurteilen? einen Dialog mit den Generationen, mit Malern und Fotografen, mit der Kunstgeschichte, einen „Bildwechsel“ startet Gunther Grabe in seiner Malerei und Zeichnung.

 

„Bildwechsel“, ist auch der Titel dieser Serie, die von dem leisen, feinen Witz und von der Ironie geprägt ist, die Gunther Grabes gesamtes malerisches wie zeichnerisches Werk durchzieht.

 

Christiane Heuwinkel (Auszug Einführungsrede, 7. 5. 2017)

 

Exklusive Edition in limitierter Auflage

Zur Ausstellung im Herforder Kunstverein ist eine einmalige Edition des Künstlers mit 20 graphischen Werken erschienen: Arbeiten aus der Serie «Deko für … », 2018, Graphit und Ölfarbe auf Karton. Die Bilder (je 15 x 20 cm, Rahmen 32 x 42 cm) hängen in der Ausstellung und können dort erworben werden. Die gerahmten Bilder kosten 300 €, für Mitglieder im Herforder Kunstverein 270 €. Sie sind ungerahmt jeweils 20 € preiswerter.

 

Katalog Gunther Grabe „das Bild ruft“

Der Katalog von Gunther Grabe mit Bildern seine Einzelausstellung 2009 in der Kunsthalle Bielefeld kann an der Rezeption für 15 € erworben werden.

 

Der Flyer zur Ausstellung als PDF

Die Homepage des Künstlers: www.gunthergrabe.de

 

 

Ausstellungseröffnung

Sonntag, 11.3.2018, 11.30 Uhr

Begrüßung:
Sarah Heitkemper
(Vorsitzende)

 

Einführender Künstlerdialog:
Christiane Heuwinkel
(Kunstmuseum Wolfsburg)

 

Musikalische Begleitung:
Thomas Schweitzer – Altsaxophon
(Mitglied der Westfälischen Saxophoniker)
Musikalische Impressionen
zu Bildern von Gunther Grabe

 

Einladung zur Vernissage →Download

Gunther Grabe ist anwesend

 

Führungen

Kostenlose Führungen mit Sonja Ziemann-Heitkemper

Veranstaltung für Multiplikatoren
Montag, 12.3.2018, 16.30 Uhr

 

Führungen sonntags
ab 18.3.2018 jeweils um 15.00 Uhr

 

Führungen für Schulklassen nach Anmeldung

Sonderführung nach Vereinbarung (kostenpflichtig)

 

Kontakt/Information/Anmeldung:
Mobil: 01 70 54 01 49 5 – Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
 

Workshop Kreatives Schreiben

Bernhard Horres – Bielefeld
(Dozent für Kreatives Schreiben)

 

Der Maler und die leere weiße Leinwand …
Bilder erzählen Geschichten


Der Autor und das leere weiße Blatt …
Texte erzählen Bilder

 

Dienstag, 13.3.2018, 18–20 Uhr
Dienstag, 20.3.2018, 18–20 Uhr

 

Durch das >Kreative Schreiben< wird Unsichtbares sichtbar. Vertrauen Sie Ihrer Wahrnehmung und füllen die Leere der weißen Blätter mit Ihren eigenen Worten, in Räumen die Geschichten erzählen.

 

Ein Schreibworkshop angeregt durch die Werke der Ausstellung.

„In allen Seelen, wie in allen Häusern, ist etwas hinter der Fassade verborgen.“
Raul Brandao

 

Kosten
8 € pro Person inclusive Eintritt in die Ausstellung

 

Anmeldung:
Kontaktformular der Homepage oder Eintrag in Liste im Pöppelmannhaus

 

 

Internationaler Museumstag

Sonntag, 13.5.2018 – freier Eintritt

Gunther Grabe führt um 15 Uhr durch die Ausstellung

 

 

Weitere Informationen: 

www.herforder-kunstverein.de

 

     

Günter Schulz, Gemälde © LKB Günter Schulz, Gemälde © LKB


 


 

16.09.2017 – 19.11.2017

 

GRENZGÄNGER

100 Jahre Lippischer Künstlerbund

 

Eine Ausstellung von 27 Künstlerinnen und Künstlern aus Lippe – eine Kooperation des Herforder Kunstvereins mit dem Lippischen Künstlerbund Detmold. Der Lippische Künstlerbund feiert im Jahr 2017 sein hundertjähriges Bestehen.

 

1917 mit dem Ziel gegründet, Künstlerinnen und Künstlern in Lippe als beim Amtsgericht Detmold eingetragener Verein eine unabhängige institutionelle Plattform und Heimat zu geben, gestaltete der Lippische Künstlerbund nach dem zweiten Weltkrieg als regionale Institution den demokratisch kulturellen Wieder-Aufbau Westdeutschlands aktiv mit. Der Aufgabe, anspruchsvolle regionale Kunst zu fördern und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, fühlt er sich bis heute verbunden. Das Jubiläumsjahr 2017 wird in vier regionalen Ausstellungen gefeiert.


Homepage Lippischer Künstlerbund

Lippischer Künstlerbund e.V.
32760 Detmold, Im Siekkamp 3
Tel. 05231 35879

 

Ausstellungseröffnung

 

16.09.2017, 16.30 Uhr

Begrüßung:
Sarah Heitkemper
(Vorsitzende)

 

Grußwort:
Günter Schulz
(Vorsitzender LKB)

 

Einführung:
Sonja Ziemann-Heitkemper
(Kunstpädagogin)

 

Musikalische Begleitung:
Duo Estate
Sven Gerrlich (Klavier) und
Andreas Henrichmann (Konzertakkordeon)

 

Führungen

Kostenloses museumspädagogisches Begleitprogramm mit Sonja Ziemann-Heitkemper

 

Veranstaltung für Multiplikatoren
Montag, 18.09.2017, 16.30 Uhr

 

Führungen Sonntags
ab 24.09.2017 jeweils 15 Uhr, außer am 01.10. und 08.10.

 

Weitere Führungen
Mittwoch 18.10. 2017, 18.30 Uhr
Donnerstag 09.11.2017, 18.30 Uhr

 

Führung Samstag, 18.11.2017, 15 Uhr

 

Führungen für Schulklassen nach Anmeldung

 

Sonderführung nach Vereinbarung (kostenpflichtig)

 

 

www.herforder-kunstverein.de

 

     

 Der Posaunenengel war ein Geschenk des Orgelbauers Friedrich Meier an das Städtische Museum Herford um 1882. Er stammte von einer alten Orgel in der Stephanskirche zu Vlotho von 1640. Daniel-Pöppelmann-Haus/Städtisches Museum Herford; Foto: Greta Schüttemeyer, LWL-Medienzentrum für Westfalen.

 Der Posaunenengel war ein Geschenk des Orgelbauers Friedrich Meier an das Städtische Museum Herford um 1882. Er stammte von einer alten Orgel in der Stephanskirche zu Vlotho von 1640. Daniel-Pöppelmann-Haus/Städtisches Museum Herford; Foto: Greta Schüttemeyer, LWL-Medienzentrum für Westfalen.

 

„Neu-eingerichtetes Herfordisches Gesang-Buch“, Herford 1750. Kommunalarchiv Herford; Foto: Greta Schüttemeyer, LWL-Medienzentrum für Westfalen

„Neu-eingerichtetes Herfordisches Gesang-Buch“, Herford 1750. Kommunalarchiv Herford; Foto: Greta Schüttemeyer, LWL-Medienzentrum für Westfalen

 

08. Juli – 03.September 2017

Klang der Frömmigkeit

Mit der Wanderausstellung „Klang der Frömmigkeit“ widmet sich der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Kooperation mit dem rock’n’popmuseum Gronau und mit Unterstützung der Evangelischen Kirche von Westfalen dem vielfältigen kirchenmusikalischen Erbe Westfalens und dessen Bedeutung in der Reformation und darüber hinaus.


Die Reformation verbreitete sich durch Musik. Die evangelische Kirche war von Beginn an eine singende, klingende Kirche. Für Martin Luther, auch als „Vater der Kirchenlieder“ bezeichnet, war Musik Mittel der Verkündigung, Geschenk Gottes und Medizin gegen das Böse. Lieder gaben der Gemeinde eine Stimme – und zwar nicht in der Liturgiesprache Latein, sondern allgemein verständlich auf Deutsch. Luthers Choräle sind heute Gesangbuchklassiker. Auch die reformierte Tradition maß der Musik einen besonderen Wert bei.


Die Ausstellung begibt sich auf die Suche nach dem Sound der frohen Botschaft. Sie vermittelt multimedial Einblicke in die Geschichte der deutschsprachigen Kirchenmusik und dies auch über die Kirchenmauern hinaus. Mit überregionalen Stücken, aber auch Texten, Kompositionen und Vertonungen aus der Region soll Westfalens musikalisches Potential lebendig werden. Die Musiktraditionen und die Klangvielfalt West¬falens in Geschichte und Gegenwart sollen durch Texte, Objekte, Bild- und Tonquellen erlebbar werden.


Im Rahmen des Jubiläums richten sich die Augen vielfach auf die Wiege der Reformation in den östlichen Teilen Deutschlands. Die Ausstellung möchte den Fokus aber auf Westfalen lenken. Mit seiner heterogenen konfessionellen Struktur und wechselvollen Geschichte verfügt Westfalen im Bereich der Kirchenmusik über eine lange Tradition, aber auch über regionale Varianten und örtliche Besonderheiten. So entwickelten sich in Westfalen besondere musikalische Traditionen, wie etwa die Posaunenchorbewegung in Ostwestfalen, das Gloriasingen in Soest, das Kantatefest in Herford oder die Musicals und Oratorien der Stiftung Creative Kirche in Witten. Zudem ist Westfalen eine bekannte Orgellandschaft.


„Westfalia non cantat“ (Westfalen singt nicht) heißt es gemeinhin. Die Ausstellung verdeutlicht aber die vielfältigen Facetten der in der Reformation entstandenen und gelebten Musiktradition als Teil einer neuen, von aktiver Mitgestaltung geprägten Kultur.


Die Ausstellung ist thematisch gegliedert. Sie behandelt in fünf Kapiteln die Themen: Reformation und Musik in Westfalen, Singebewegung, Instrumente, politische Instrumentalisierung des Liedes und Popmusik. Die einzelnen Aspekte werden mit Liedgut und Instrumenten erschlossen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Gesang. Er ist neben Predigt und Liturgie in deutscher Sprache das Herzstück des protes¬tantischen Gottesdienstes und des Gemeindelebens. Dieses Element setzte die aktive Beteiligung der Gemeinde voraus und ist bis heute in allen Regionen Westfalens ein zentraler Bestandteil der evangelischen Frömmigkeitspraxis.


Wesentliches Exponat ist in dieser Ausstellung sicherlich die Musik selbst, vermittelt in Ton- sowie Bild-Ton-Dokumenten. Darüber hinaus präsentiert die Ausstellung Instrumente, Gesangbücher und Notenblätter, Skulpturen, reli¬giöse Druckgrafik, Gemälde, Materialien kirchenmusikalischer Veranstaltungen sowie Bühnenkleidung und -requisiten. Das rock’n’popmuseum Gronau hat Interviews mit den Vertretern wichtiger Vermittlungsinstitu¬tionen und aktiven Künstlern der religiösen Popmusikszene seit 1960 geführt, die Einblicke in Konzepte und Initiativen geben. Es waren im Wesentlichen die Menschen und einzelne Ini¬tiativen, die bewegten und Akzente setzten. Westfalen prägte und wurde geprägt.
Unter den Ausstellungsstücken sind historische Gesangbuchausgaben aus dem 16. Jahrhun¬dert aus einer Privatsammlung von Pfarrer i.R. Wilhelm Gröne aus Menden. Zudem hat das Stadtarchiv Soest das kostbare Werk „FrewdenSpiegel deß ewigen Lebens“, anno 1599, als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Das Trost- und Erbauungsbuch enthält im Anhang die Kirchen¬lieder „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ und „Wachet auf, ruft uns die Stimme“. Diese haben bis in die heutige Zeit weite Verbreitung gefunden und Wirkung entfaltet. Wie¬derholt hat man sie als „König und Königin unter den Chorälen“ bezeichnet. Der Theologe und lutherische Hofprediger Philipp Nicolai (1556-1608) hat das Buch unter dem Eindruck der Pest in Unna, wo er eine Pfarrstelle inne hatte, verfasst.  


Mit einem Audio Guide können die BesucherTondokumente hören. Zu hören sind bekannte, aber auch weniger bekannte Lieder und Instrumentaleinspielungen. Unter den präsentierten Tonbeispielen finden sich auch Stücke mit westfälischem Bezug und Aufnahmen westfälischer Interpreten, wie etwa der evangelischen Kantorei Iserlohn. Daneben gibt es Film- und Hörstationen, die Eindrücke von Musikrezeption und -tradition vermitteln.


Die Ausstellung wird ergänzt durch einen wissenschaftlichen Begleitband, der wesentliche Themen der Ausstellung vertieft und zum Teil neue Forschungsansätze bietet, in Bezug auf die Musikgeschichte des Kulturraums Westfalen.


Darüber hinaus hat die Geschichtsmanufaktur Dortmund ein museumspädagogisches Begleitprogramm für Erwachsene sowie die Sekundarstufe II entwickelt.


Text: Dr. Silke Eilers, LWL-Museumsamt für Westfalen
Fotos:  Greta Schüttemeyer, LWL-Medienzentrum für Westfalen
Plakat: Gestaltung Gaby Bonn  Foto fotolia © Howgill

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Thierry Noir
 

Thierry Noir © Stiftung Bildung & Kultur

 


 

 

08.04.2017 – 25.06.2017

 

BERLIN • WALL • ART – Thierry Noir

Verantwortung für die Zukunft

 

Der Künstler Thierry Noir – mit Keith Haring und Kiddy Citny einer der international bedeutendsten Aktionskünstlern der Berliner Mauerkunst – wirkte u.a. am Film Wim Wenders „Der Himmel über Berlin“ mit. Für Noir ging es nicht darum die Mauer zu verschönern, sondern sie zu entmythisieren. Seine Kopf-Figuren auf der Berliner Mauer gelten als Symbole der Wende, Freiheit und Einheit und sorgen nach dem Fall der Mauer und der deutschen Wiedervereinigung weltweit für Aufmerksamkeit.

Der Präsident des Deutschen Bundestages Dr. Norbert Lammert würdigte im Rahmen der Skulptur-Enthüllung „Hommage an die jungen Generationen“ in NRW diese Kunst- & Kulturaktion mit Thierry Noir als Symbol für die Freiheit in Europa. Noirs Kunstwerke befinden sich heute u.a. vor dem United Nations Building in New York, im deutschen Bundesinnenministerium in Berlin, dem Haus der Geschichte in Bonn, in der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika am Brandenburger Tor, der East Side Gallery Berlin, sowie in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen und Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, der Schweiz und den USA.

Auszug aus Detlef H. Mache, Edition M: „Verantwortung für die Zukunft – Thierry Noir – Berlin Wall Art“

 

Ausstellungseröffnung

08.04.2017, 16.30 Uhr

Begrüßung:
Sarah Heitkemper
(Vorsitzende)

Einführung:
Prof. Dr. Detlef H. Mache
(Vorstand der Stiftung Bildung und Kultur e.V., Witten)

Musikalische Umrahmung:
Adriana Riemann / Lemgo – Gesang
 

Führungen

Kostenloses museumspädagogisches Begleitprogramm mit Sonja Ziemann-Heitkemper

Veranstaltung für Multiplikatoren
Montag, 10.04.2017, 16.30 Uhr

 

Führungen sonntags
jeweils um 15.00 Uhr ab 15.04.2017, außer 18.06.2017

 

Führungen samstags
jeweils 15.00 Uhr am 22.04., 06.05. und 03.06.2017

 

Führungen für Schulklassen nach Anmeldung



Sonderführung nach Vereinbarung (kostenpflichtig)

 

Clash-Art-Konzert mit Sebastian Brown / Herford (Klavier)

inklusive einer Sonderführung
18. Mai 2017, 18.30 Uh

 

Berliner Mauerkunst mit dem Künstler Thierry Noir

Sonntag, 25. Juni 2017, 15.00 Uhr

 

www.herforder-kunstverein.de

 

     

Eisbild © Bruno Krenz
 

Eisbild © Bruno Krenz

 


 

 

26.11.2016 – 22.01.2016

 

RETROSPEKTIVE 1975-2015 –Bruno Krenz

Malerei und Zeichnung – Fotografie und Installation

 

Eine Ausstellung des Städtischen Museums Herford in Kooperation mit dem Herforder Kunstverein

 

Anlässlich seines 65. Geburtstages

veranstaltete das Städtische Museum Herford in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Herford eine Retrospektive des in Herford lebenden und mehrfach ausgezeichneten Künstlers Bruno Krenz.

 

Bildende Kunst ist für Bruno Krenz

nicht in erster Linie das Bilden von Formen, sondern die Bildung von Vorstellungen und Bewusstsein. Für Bildende Kunst, die es ernst meint, war das schon immer entscheidend: nämlich durch das, was man sieht, etwas vor Augen zu bringen, das weit über das Nur-Sichtbare hinausging – die Haltung zur Welt.


Prof. Dr. Erich Franz, Westfälisches Landesmuseum und Kunstakademie Münster

 

www.herforder-kunstverein.de

 

     

 

 

 

         

 

 

 

 

    ©Heiner Meyer

 

 

 

03.09. – 06.11.2016

BENEATH THE SURFACE

Heiner Meyer / Bielefeld

 

Ausstellungseröffnung

Sa., 03.09.2016, 16.30 Uhr
unter Anwesenheit des Künstlers

 

Begrüßung:
Sarah Heitkemper (Vorsitzende)

Einführung:
Dr. Friedrich Häring (Museumsdirektor a.D. Kunsthalle Gießen)

Musik:
Sebastian Brown (Klavier)
 
Programm zum Download:
Flyer Heiner Meyer (PDF, 4,6 MB)
 

Kostenloses museumspädagogisches Begleitprogramm durch Sonja Ziemann-Heitkemper

 
Veranstaltung für Multiplikatoren:

Montag, 05.09.2016, 16:30


Führungen Sonntags um 15:00
ab 11.09.2016 (außer 09.10.)
sowie Sa., 24.09. und Sa., 05.11. je 15:00


Sonderführungen
nach Vereinbarung (kostenpflichtig)


Extraführung Do., 27.10.2016, 19:00
begleitet durch die A-capella Gruppe "Halb Sechs"

 

 

Mehr beim Herforder Kunstverein

 

 

 

     

 

 

Kamen beim 6. Westfälischen Tag für Denkmalpflege in Herford zusammen: Bürgermeister Bruno Wollbrink (v.l.), Dr. Fred Kaspar, Stiftung Kleines Bürgerhaus, LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Sonja Langkafel, Städtisches Museum, Prof. Klaus Selle, RWTH Aachen, und Dr. Markus Harzenetter, LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, mit dem Modell der Villa Schönfeld. Foto: LWL/Nieland

 

Kamen beim 6. Westfälischen Tag für Denkmalpflege in Herford zusammen: Bürgermeister Bruno Wollbrink (v.l.), Dr. Fred Kaspar, Stiftung Kleines Bürgerhaus, LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Sonja Langkafel, Städtisches Museum, Prof. Klaus Selle, RWTH Aachen, und Dr. Markus Harzenetter, LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, mit dem Modell der Villa Schönfeld. Foto: LWL/Nieland

 

 

 

Exkursion von Dr. Barbara Pankoke

Exkursion von Dr. Barbara Pankoke

 

6. Westfälischer Tag für Denkmalpflege in Herford

Am 8. und 9. Mai war der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit seiner Tagung „Denkmalpflege und Stadtentwicklung“ im Daniel-Pöppelmann-Haus zu Gast. Teilnehmer aus den Bereichen Politik, Denkmalpflege, Stadtplanung, Kultur und Architektur kamen zur Abendveranstaltung am Donnerstag und zur Fachtagung am Freitag, um mehr über die Geschichte und die Baudenkmäler der Städte Westfalen-Lippes zu erfahren.

Höhepunkt am Donnerstag war die Verleihung des Preises "scheinbar unscheinbar" an das "Dezentrale Stadtmuseum Warendorf". Dr. Fred Kaspar von der Stiftung "Kleines Bürgerhaus", einer Treuhandstiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, überreichte den Preis, mit dem die Stiftung auf die Bedeutung von nur "scheinbar unscheinbaren" Wohnhäusern wie Mietshäuser, Kotten und Speicher aufmerksam machen will.

Ein eigener Vortrag am Freitag widmete sich dem Tagungsort Daniel-Pöppelmann-Haus. Hartmut Ochsmann vom LWL erläuterte den Zuhörenden die Restaurierung in der Villa. Er ging auch ausführlich auf den Oesterlen-Anbau aus den 1970er ein und hob den harmonischen Zusammenklang mit der 100 Jahre älteren Villa hervor. Abgerundet wurde das Vortragsprogramm mit einem Beitrag von Elke Verfürth, Abteilungsleiterin Bauaufsicht und Denkmalschutz der Stadt Herford. Sie richtete den Blick auf die Rolle der Baudenkmäler in Herford im Kontext der aktuellen Stadtentwicklung: Das Stadtquartier „Bügel“ im Wandel zum „Marta-Viertel“.

Am Nachmittag führten Exkursionen die Tagungsteilnehmer an unterschiedliche Orte in der Stadt Herford. Die Herforder Wallanlage als Spiegel der Stadtentwicklung und das Rathaus mit der Markthalle standen auf dem Programm. Ein Stadtrundgang quer durch die Stadt mit dem Titel „Was die ‚Unordnung der Denkmäler‘ über die Stadtgeschichte erzählt“ zeigte eindrücklich auf, wie verschiedene nicht zu Ende geführte Planungen und widerstrebende Interessen innnerhalb der Bevölkerung zu irritierenden Wegeführungen, Leerstellen und isolierten Denkmalinseln in der Stadt führten. Der Stadtspaziergang illustrierte damit das, was Prof. Selle u.a. am Vorabend ausführte: Viele Stadtplanungen sind zu unflexibel. Ein einmal vom Planer aufgezeichnetes Planungsziel gilt als „heilig“. Einwohnerbedürfnisse werden dabei vergessen und der Einfluss von Entwicklungsdynamiken in einem lebenden, demokratischen Stadtorganismus unterschätzt. 

Noch mehr Infos finden Sie auf der Homepage des LWL.

     
Bild von Gisela Wäschle
Künstlerin Gisela Wäschle
 

07.11 – 20.12.2015

Reiseprojekte 2002 – 2015
Malerei und Grafik

In den Arbeiten von Gisela Wäschle hat das Unterwegssein auf unbekanntem Terrain zentrale Bedeutung. Sie begibt sich in die „Fremde“, beobachtet und untersucht ihre Erfahrungen mit Farbe und Linie, oft auf Papier, oft seriell, in und mit Bewegung, im Prozess; ihre Leidenschaft fürs Reisen ist Inhalt und Arbeitsweise zugleich.

 

Download: Flyer

 


 

 

 

     
Salvador Dali
 

09.01 – 03.04.2016

MYTHEN UND WELTEN – Salvador Dali

Farbradierungen und Lithographien


Salvador Dalí (1904-1989) wird als einer der größten, genialsten und spektakulärsten Künstler des 20. Jahrhunderts angesehen. Fast jedem ist dieser Name ein Begriff.

 

Gezeigt werden die kompletten Zyklen:

La Mythologie
Poème Secrets (Apollinaire)
Faust (Goethe)
Venus im Pelz (Sacher-Masoch)
Don Quijote (Cervantes)
weitere beeindruckende Einzelbilder

 

Alle Werke stammen direkt von Pierre Argillet, den französischen Freund und Herausgeber Dalís. Zeitlich entstanden fast alle in den 1960er Jahren, in dieser Zeit sind seine bekannten großartigen grafischen Arbeiten entstanden.

 

Download: Flyer

 

Ausstellungseröffnung

Samstag, 09. Januar 2016 um 16:30

Einführung:
Ronald Scheibe-Hoppmann – Selbstzeugnisse und Zitate von und zu Salvador Dalí
Musik:
Klaus Jahns, Michaela Scheel, Rogelio Aruvena – Suite d'après Corrette, op. 161 für Oboe,Klarinette und Fagott von Darius Milhaud (1892-1974)
 

Führungen durch die Ausstellung

Kostenlose Führungen durch Sonja Ziemann-Heitkemper:

Führungen Donnerstags um 18:30
18.2., 10.3. und 24.3.
Führungen Samstags um 15:00
16.1., 6.2., 27.2., 5.3., 19.3. und 2.4.
Führungen für Kinder mit Begleitung
Samstags um 15:00
23.1., 20.2. und 12.3.
Führungen Sonntags um 15:00
ab 17.01.
Führungen für Schulklassen
nach Anmeldung
Sonderführungen
nach Vereinbarung (kostenpflichtig)

Kontakt/Info:
Tel. 05221 189689
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Veranstaltung für Multiplikatoren

Montag, 11.01.2016 um 16:00 Uhr
Gespräch und Führung durch die Ausstellung mit Sonja Ziemann-Heitkemper

 

Ronald Scheibe-Hopmann

Donnerstag 11.02.2016 um 18:30 Uhr
Sonntag 28.02.2016 um 15:00 Uhr
Lesung und Führung mit
Sonja Ziemann-Heitkemper

 

Torsten Otte: "Salvador Dali – Der Surrealismus bin ich"

Donnerstag, 21.01.2016 um 19.00 Uhr
Der Vortrag zeichnet Salvador Dalìs außergewöhnliches Leben nach und gibt einen Überblick über sein vielseitiges künstlerisches Schaffen.

 

Hoppla. Dalí !

Freitag 01.04.2016 um 19:00 Uhr
Eine real surreale Collagelesung
projekt: surreal
Jörg Hansen (Schlagzeug, Stimme)
Aiga Kornemann (Stimme, Spiel)
Andreas Wenzel (Stimme, Spiel)
Matthias Harre (Stimme, Regie)

 


 

 

 

     

 

„Tokio Nights“, 2015 – @ Sebastian Heiner
 

„Tokio Nights“, 2015 – @ Sebastian Heiner

 


 

 

04.02.2017-02.04.2017

 

CLASH – Sebastian Heiner

Abstrakte Ölgemälde

 

Die Ausstellung „Clash“ stellt das Werk des in Berlin lebenden Künstlers Sebastian Heiner (*1964) vor. Nach figurativen Anfängen entwickelt Heiner nach einer ersten Asienreise im Jahr 2004 und längeren Aufenthalten in Peking und Shanghai neue künstlerische Formen: Entschieden wendet er sich in seinen Gemälden der Abstraktion zu.

Mit ungewöhnlichen Malgeräten und vollem Körpereinsatz bearbeitet Heiner seine großformatigen Leinwände in der Tradition des Informel und des Action Painting. Die so entstandenen Gemälde zeigen eine pastose Malerei in leuchtenden Farben, die wie explosionsartig aus der Leinwand hervorzubrechen scheint oder in großzügigen Schwüngen das Auge des Betrachters den Malprozess nachvollziehen lässt.

Vielschichtig und kraftvoll zeigen Heiners Bilder einen ganz eigenständigen Zugang zur abstrakten Malerei. Die Ausstellung spannt einen Bogen von frühen Arbeiten des Künstlers bis zu ganz neuen Werken, die für die Ausstellung im Herforder Kunstverein entstanden sind und in der lichten Modernität des Oesterlen-Baus einen farbgewaltigen Akzent setzen werden.

David Riedel (künstlerischer Leiter Museum Böckstiegel-Haus Werther)

 

Ausstellungseröffnung

04.02.2017, 16.30 Uhr

Begrüßung:
Sarah Heitkemper
(Vorsitzende)

Einführung:
David Riedel
(künstlerischer Leiter Museum Böckstiegel-Haus Werther)

Musik:
Live Alectronic
Sebastian Drichelt – trans alp
Live Music Performance
Homepage ➞trans alp

 

Theaterstück GRUSICAL

18.03.2017, 15.00 Uhr

Eine Aufführung von Schülern des Friedrich-Gymnasium Herford

Autoren:
Peter Schindler und Christoph Mohr

Leiterin:
Gudrun Horst de Cuestas

Klavierbegleitung:
Herr Alamprese

 

Führungen

Kostenloses museumspädagogisches Begleitprogramm mit Sonja Ziemann-Heitkemper

Veranstaltung für Multiplikatoren
06.02.2017, 16.30 Uhr

Führungen sonntags um 15.00 Uhr
ab 12.02.2017

Sonderführung mit dem Künstler
23.03.2017, 18.30 Uhr

 

 

 

 

www.herforder-kunstverein.de

 

     

 

   

07.05. – 14.08.2016

IMAGINE. JOHN LENNON

Von der Zeichnung bis zur Gitarre

 

Etappe für Etappe zeigt die Ausstellung "Imagine" das Leben des Beatles-Musikers und Idols John Lennon: Von den ersten Auftritten im Hamburger Star-Club 1960 bis zu seinem Tod in Manhattan. Dargestellt in ausgewählten Objekten, Fotografien, Handschriften, Zeichnungen und Filmen.

 

Ausstellungseröffnung

07.05.2016, 16.30 Uhr
Begrüßung:
Sarah Heitkemper (stv. Vorsitzende)
Einführung:
Dr. Jürgen Doppelstein
Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg
Musik:
Fritz Obermeier (Gitarre, Gesang)
 

Info für Multiplikatoren:

09.05.2016, 16:30

 

Rockgruppe "STRANGE CREW"

Freitag, 10.06.2016, 19:00 (Einlass 18:30)


Sieben Musiker aus OWL rocken mit ihrer Leidenschaft für Musik jede Bühne und lassen den Funken der Begeisterung auf das Publikum überspringen.

 

 

Ausstellung

Die Exponate beschäftigen sich sowohl mit dem Menschen hinter dem Mythos "John Lennon", als auch mit der schillernden Symbolfigur der 1960er und 70er Jahre. Beginnend in seinen Kindheitstagen, die er mit seiner Familie in Liverpool verbrachte, zeigt die Ausstellung mehrere Lebensphasen des Musikers.

 

Mehr beim Herforder Kunstverein

 

PRESSE:

Ein Beatle in Herford
»Imagine, there’s no heaven«: Mit dieser Zeile beginnt eines der bekanntesten Lieder der Popmusik. Über den Verfasser John Lennon zeigt der Kunstverein demnächst eine Ausstellung.

Am 7. Mai soll die Präsentation im Oesterlen-Anbau des Pöppelmann-Hauses eröffnet werden. Unter dem Titel »Imagine. John Lennon: Musiker, Poet, Zeichner, Aktivist« war sie zuvor im Ernst-Barlach-Museum in Wedel zu sehen. »Wir sind die zweite Station«, sagt die Kunstpädagogin Sonja Ziemann-Heitkemper. Ihre Tochter Sarah, die stellvertretende Vorsitzende des Kunstvereins, hat maßgeblich am Zustandekommen des Coups mitgewirkt.
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05.03.2016 Hartmut Horstmann
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