Klug und flammend

Elisabeth von der Pfalz schreibt Briefe an René Déscartes.

Anlässlich des 400sten Geburtstages der Herforder Fürstäbtissin Elisabeth von der Pfalz schrieb der Publizist Michael Girke einen Dialog über sie und den von ihr geschätzten Philosophen Descartes. Als szenische Lesung trugen der Verfasser und die Gästeführerin Mechthild Klein das Gespräch u.a. im "Haus Unter den Linden" und in der Münsterkirche vor. 

 

 

 

Zur Entstehung des Dialogs, den Sie hier anhören können, schreibt der Autor Michael Girke:

Staunen und Wut – das waren meine Reaktionen, als der Briefwechsel zwischen René Déscartes und Elisabeth von der Pfalz 2015 vollständig auf Deutsch erschien. Das Staunen war immens, weil die Buchausgabe vor Augen führte, mit welch wohldurchdachten, weitreichenden und gar entwaffnenden Argumenten Elisabeth einem der bis heute maßgeblichen Gründervätern des modernen Denkens Paroli geboten hatte.

Die Wut war es indes auch; und zwar, weil die herausragenden Eigenschaften Elisabeths eben ihr philosophisches Denken, ihre Intellektualität waren,  sie als Intellektuelle freilich auch und erst recht in Herford nicht geehrt wurde. Schreiben bedeutet auch, Verborgenes an den Tag zu bringen, es sichtbar zu machen. Und so entstand der Dialog, um die Tragweite und die Aktualität von Elisabeths von der Pfalz Denken ein Stück weit näherzubringen.

 

Die Broschüre

Den Text und mehr Wissenswertes über Elisabeth von der Pfalz zum Nachlesen hält die Broschüre

"Klug und flammned. Leben und Korrespondenzen der Elisabeth von der Pfalz, hrsg. von EigenSinn e.V., Herford 2019"

bereit.  Sie umfasst 56 Seiten, ist mehrfarbig gedruckt und im Herforder Buchhandel oder im Museum für 10 € zu erwerben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Lesung Klug und Flammend

 

Lesung Klug und Flammend