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Aktuelles

Donnerstag, dem 28. Oktober, 19:00 Uhr

Nachdenken über Jüdisches Leben in Deutschland

Allerorten erinnern derzeit Ausstellungen und Festakte daran, dass es seit nunmehr 1700 Jahren „Jüdisches Leben in Deutschland“ gibt. Jubiläum einer ungemein reichhaltigen und ungemein schreckensreichen Historie. Und ein guter Grund, diesem Thema auch einen Abend der Reihe „Philosophier-Lust“ im Daniel-Pöppelmann-Haus zu widmen, zu dem das Städtische Museum zusammen mit der VHS im Kreis Herford und der Gedenkstätte Zellentrakt einlädt. Als besonderer Gast konnte gewonnen werden: Matitjahu Kellig, Vorsteher der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold. Kellig, hauptberuflich Künstler, genauer Musiker und Klavierprofessor, ist ein streitbarer Zeitgenosse, bezieht immer wieder vernehmbar öffentlich Stellung. Wie wirken sich Anschläge wie der in Halle auf die Lebensgefühle jüdischgläubiger Mitbürger*innen, auf den Alltag jüdischer Gemeinden aus? Was sind Gründe für und Mittel gegen den wachsenden Rechtsruck in Deutschland?  Kann Kunst, kann Denken helfen in wirren Zeiten wie der unsrigen? Diese und weitere Themen wird Matitjahu Kellig im Gespräch mit dem Publizisten Michael Girke vertiefend umkreisen –

Die Veranstaltung findet im Daniel-Pöppelmann-Haus statt. Es gilt die 3 G-Regelung.

 

Foto: Matitjahu Kellig

Seit dem 19.08.2021 ist die stadtgeschichtliche Ausstellung des Museums geschlossen. Jetzt wird die Sanierung des Obergeschosses der Villa vorbereitet.

Bevor die Sanierung beginnen kann, sind viele bauvorbereitende Arbeiten zu erledigen: Vor allem aber müssen zunächst die Exponate aus der Dauerausstellung in Sicherheit gebracht werden. Damit sie Baustaub und wechselnden kilmatischen Bedingungen nicht ausgesetzt sind, wird gerade alles gut verpackt und ins Depot gebracht. Damit jedes Stück die richtige Verpackung erhält und die konservatorischen Bedingungen auch auf dem Transport eingehalten werden, kümmern sich Restauratorinnen um den Umzug.